Elektrische Eigenschaften

Sollten im Rahmen der Anlagenzertifizierung Überschreitungen der Oberschwingungsgrenzwerte festgestellt werden und daraufhin das Anlagenzertifikat unter Vorbehalt eines messtechnischen Konformitätsnachweises (Oberschwingungsmessung) ausgestellt werden, so müssen Anlagenbetreiber innerhalb von 6 Monaten nach Ausstellung des Zertfikates der EZA eine Oberschwingungsmessung veranlassen und diese durch die zuständige Zertifizierungsstelle bewerten lassen.

Zeigt die Auswertung der Oberschwingungsmessung die Einhaltung der Grenzwerte auf, so wird der Vorbehalt durch die Zertifizierungsstelle quittiert. Der Vorbehalt aus dem Anlagenzertifikat wird somit aufgehoben.

Ein Überschreiten der Grenzwerte aus der Oberschwingungsmessung hat zur Folge, dass der Anlagenbetreiber innerhalb von einem Jahr Maßnahmen zur Minderung der Oberschwingungsemissionen durchführen lassen muss, welche wiederum durch eine Messung bestätigt werden muss. Sollte durch den Anlagenbetreiber keine Oberschwingungsmessung innerhalb der sechs Monate nach Inbetriebnahme der ersten Erzeugungseinheit der Erzeugungsanlage stattfinden, so muss die Zertifizierungsstelle nach Ablauf dieser Frist das Anlagenzertifikat zurückziehen. Der Netzbetreiber kann aufgrund von netzunverträglichen Rückwirkungen (Oberschwingungen) die Abschaltung der Erzeugungsanlage verlangen. Dies führt zu erheblichen finanziellen Ausfällen für den Anlagenbetreiber.

Für weitere Fragen, Informationen oder eine Angebotserstellung zum Thema Oberschwingungen steht Ihnen unser Team des Prüflabors jederzeit zur Verfügung.

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