Elektrische Eigenschaften

Vermessung der elektrischen Eigenschaften im Rahmen der Typprüfung von Erzeugungseinheiten

Im Rahmen von Typprüfungen werden die elektrischen Eigenschaften von Erzeugungseinheiten, z.B. Windenergieanlagen oder Photovoltaik-Wechselrichter, bestimmt und mit den relevanten Richtlinien und Normen verglichen. Diese Messungen werden als Grundlage für die Ausstellung eines Einheitenzertifikats benötigt. Die Messungen im Rahmen der Typprüfung werden gemäß FGW TR3, IEC 61400-21 und/oder DIN VDE V 0124-100 durchgeführt und in einem Prüfbericht dokumentiert. U. a. werden folgende Messungen und Tests bei der Typprüfung durchgeführt:

  • Wirkleistungsabgabe
  • Blindleistungsbereitstellung
  • Regelungsfähigkeit am Netz
  • Netzrückwirkungen (Schalthandlungen, Flicker, Oberschwingungen, Unsymmetrien)
  • Trennung der EZE vom Netz (Schutz)
  • Zuschaltbedingungen
  • Dynamische Netzstützung (UVRT und OVRT)

Wir sind für die Messung der elektrischen Eigenschaften ein nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditiertes Prüflabor und weisen somit nachweislich Kompetenz im Bereich Typprüfung und der Messung der elektrischen Eigenschaften auf.

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Oberschwingungsmessung bei Überschreitung von Grenzwerten

Sollten im Rahmen der Anlagenzertifizierung Überschreitungen der Oberschwingungsströme festgestellt werden und daraufhin das Anlagenzertifikat unter Vorbehalt eines messtechnischen Konformitätsnachweises (Oberschwingungsmessung) ausgestellt werden, so müssen Anlagenbetreiber innerhalb von 6 Monaten nach Ausstellung des Zertfikates für die Erzeugungsanlage eine Oberschwingungsmessung veranlassen und diese durch die zuständige Zertifizierungsstelle bewerten lassen.

Zeigt die Auswertung der Oberschwingungsmessung die Einhaltung der Grenzwerte auf, so wird der Vorbehalt durch die Zertifizierungsstelle quittiert. Der Vorbehalt aus dem Anlagenzertifikat wird somit aufgehoben.

Ein Überschreiten der Grenzwerte aus der Oberschwingungsmessung hat zur Folge, dass der Anlagenbetreiber innerhalb von einem Jahr Maßnahmen zur Minderung der Oberschwingungsemissionen durchführen lassen muss, welche wiederum durch eine Messung bestätigt werden muss. Sollte durch den Anlagenbetreiber keine Oberschwingungsmessung innerhalb der sechs Monate nach Inbetriebnahme der ersten Erzeugungseinheit der Erzeugungsanlage stattfinden, so muss die Zertifizierungsstelle nach Ablauf dieser Frist das Anlagenzertifikat zurückziehen. Der Netzbetreiber kann aufgrund von netzunverträglichen Rückwirkungen , wie z.B. Oberschwingungen, die Abschaltung der Anlage verlangen.

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Fehlersuche

In Erzeugungsanlagen können Konstellationen zwischen Erzeugungsanlage und Netz zu Problemen beim Betrieb der Erzeugungsanlage führen. Dies hat unter Umständen aufwendige Reparatur-/Wartungsarbeiten oder den Betriebsausfall der Anlage zur Folge. Damit die Ursache für das Problem gefunden wird, bieten wir individuelle Messungen der elektrischen Eigenschaften für die Fehlersuche an. Mögliche Untersuchungen können sein:

  • Spannungs- und Stromspitzen
  • Oberschwingungen
  • Flicker
  • Unsymmetrien
  • Transiente
  • erhöhte Temperaturentwicklung einzelner Bauteile
  • Defekte Bauteile

Wir unterstützen Sie bei der Fehlersuche mittels individuell abgestimmter Messungen zur Ursachenfindung. Darüber hinaus können wir die Anforderungen der jeweilig gültigen Richtlinie, wie der DIN EN 50160, überprüfen.

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Windenergie

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Photovoltaik

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VKM/BHKW

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Wasserkraft

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Speichersysteme

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