Regelbare Lasten im Stromnetz

Zertifizierung und Nachweis der Netzkonformität

Um eine Netzanschlusszusage zu erhalten, den Beitrag zur Systemsicherheit zu bewerten und mögliche netzdienliche Eigenschaften zu bestimmen, ist eine Einheiten- und Anlagenzertifizierung erforderlich.

Die Zertifizierung erfolgt auf Grundlage relevanter technischer Regelwerke, beispielsweise:

  • VDE-AR-N 4105 / 4110 / 4120 / 4130
  • Technische Anforderungen für den Anschluss von Elektrolyseanlagen der Übertragungsnetzbetreiber
  • FGW TR8 Zertifizierungsrichtlinie

Diese Regelwerke schaffen eine einheitliche Grundlage für die Bewertung der elektrischen Eigenschaften und ermöglichen einen effizienten und harmonisierten Zertifizierungsprozess. Perspektivisch werden auch Eigenschaften wie netzstützende oder netzbildende Betriebsweisen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Vermessung und Zertifizierung für flexible Verbraucher, Elektrolyseure und Rechenzentren

Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien verändert sich die Struktur des Stromsystems grundlegend. Klassische thermische Kraftwerke, die bisher einen wesentlichen Beitrag zur Systemstabilität und zur Bereitstellung von Regelleistung geleistet haben, verlieren zunehmend an Bedeutung.

Gleichzeitig entstehen neue große und flexibel steuerbare Verbraucher, die künftig eine wichtige Rolle für die Stabilisierung des Stromsystems übernehmen können. Dazu zählen insbesondere regelbare Lasten in Industrieanlagen, Elektrolyseuren, Elektromobilitätsinfrastruktur und zunehmend auch Rechenzentren.

 

Durch gezielte Steuerung können diese Anlagen dazu beitragen,

  • Netzengpässe zu reduzieren
  • Lastspitzen auszugleichen
  • Systemdienstleistungen zu unterstützen
  • erneuerbare Energien effizienter zu integrieren

Damit dieses Potenzial genutzt werden kann, ist eine technische Bewertung und Zertifizierung der elektrischen Eigenschaften dieser Anlagen erforderlich.

 

Typische regelbare Lasten

  • Wärmepumpen
  • Elektrolyseure
  • Abschaltbare Verbrauchseinrichtungen gemäß §14 EnWG
  • Elektromobilitätsinfrastruktur
  • Klima- und Kälteanlagen
  • Große Rechenzentren mit flexiblen Lastprofilen

Gerade bei großen industriellen Verbrauchern und Rechenzentren entstehen zunehmend neue Möglichkeiten zur netzdienlichen Betriebsführung.

Wir bieten alles aus einer Hand an!

M.O.E. begleitet Hersteller, Betreiber und Projektentwickler über den gesamten Zertifizierungsprozess.

Unsere Leistungen umfassen Einheitenzertifizierung regelbarer Lasten, Vermessung elektrischer Eigenschaften, Modellvalidierung und Bewertung sowie Anlagenzertifizierungsverfahren. Das Einheitenzertifikat wird künftig bereits im Netzanschlussverfahren benötigt und ist bei größeren Anlagen Grundlage für ein anschließendes Anlagenzertifizierungsverfahren, das Bestandteil des Betriebserlaubnisverfahrens ist.

Ihr Ansprechpartner

Tobias Busboom

Geschäftsführer

Bitte kontaktieren Sie mich in allen Fragen zu den Themen:

  • Einheitenzertifizierung
  • Komponentenzertifizierung
  • Einzelnachweisverfahren

Rufen Sie mich gerne an unter

+49 (0) 4821 6453 – 261

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Akkreditiert als Zertifizierungsstelle nach DIN EN ISO/IEC 17065, Inspektionstelle nach DIN EN ISO/IEC 17020 und als Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025 von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS). Ehemals empfohlen vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) und aktuell von der FGW e.V. – Fördergesellschaft Windenergie und andere Erneuerbare Energien.

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