Einzelnachweisverfahren

Was ist das Einzelnachweisverfahren?

Kann das übliche Verfahren für den Anlagenzertifizierungsprozess gemäß FGW TR 8, bestehend aus einem Einheitenzertifikat, dem anschließenden Anlagenzertifikat sowie der abschließenden EZA-Konformitätserklärung nicht angewendet werden, kann mit dem sogenannten Einzelnachweisverfahren vom üblichen Vorgehen abgewichen werden. Durch die Nachweise in dem Verfahren ist ebenfalls ein sicherer und dauerhafter Netzanschluss der Erzeugungsanlage gewährleistet.

Anlagenzertifikat C

Im Einzelnachweisverfahren wird direkt auf Basis eines vorläufigen Simulationsmodells ein Anlagenzertifikat (C) erstellt, ohne das ein Einheitenzertifikat vorliegt. Dieser Fall kann z.B. aufgrund einer zu großen Leistung der Erzeugungseinheit und den damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Testdurchführung vorliegen.

Das alternative Zertifizierungsverfahren ist in der FGW TR8 Rev. 08 als Anhang L: “Anlagen- und Einheitenzertifikate im Zertifizierungsverfahren für netzgekoppelte Stromerzeugungsanlagen mit Synchrongenerator (ZV -Typ 1)” beschrieben und kann für die folgenden Richtlinien angewendet werden:

  • TransmissionCode 2007
  • BDEW Mittelspannungsrichtlinie 2008
  • FGW TR8: Zertifizierung der Elektrischen Eigenschaften von EZE und EZA
  • VDE-AR-N 4110/4120/4130 (TAR Mittel, Hoch- und Höchstspannung)

Anlagenzertifikat C

Wesentliche Unterschiede zum üblichen Zertifizierungsverfahren (Einheitenzertifikat, Anlagenzertifikat, Überwachung, Konformitätserklärung)

  • Keine Notwendigkeit für ein Einheitenzertifikat
  • Keine Spannungseinbruchstest für die gesamte Anlage

  • Erstellung eines projektspezifischen Simulationsmodells

  • Projektspezifische Messungen einzelner Komponenten (z.B. AVR, Generator) zur Validierung des Simulationsmodell
  • Projektspezifische Messungen der gesamten Anlage

  • Installation eines Störschreibers während der Überwachungsphase

Weiterführende Informationen zum Einzelnachweisverfahren

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Warum M.O.E.?

  • Langjährige Erfahrung im Bereich Einheiten- und Anlagenzertifizierung für Erzeugungsanlagen
  • Ausgewiesene Experten im Bereich Simulation und Validierung mit DIgSILENT Power Factory und MATLAB / Simulink (inkl. SimPowerSystems und PLECS)
  • Aktive Mitarbeit an den Richtlinien der FGW (TR3, TR4 und TR8)
  • Gesamter Zertifizierungsprozess im Blick

  • Persönliche Betreuung durch direkte Ansprechpartner

Wir unterstützen Sie ebenso bei der Suche nach einem geeigneten Messinstitut und der Erstellung eines für Ihr Projekt am besten geeigneten Testplans. Für Fragen zum Thema Einzelnachweisverfahren stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung.

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Tobias Busboom – Abteilungsleiter Einheitenzertifizierung

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Als akkredierte Zertifizierungsstelle nach DIN EN ISO/IEC 17065 wird die M.O.E. GmbH durch die BDEW-Liste “Begutachtung und Zertifizierung von Neu- und Bestandsanlagen” empfohlen.

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Akkreditiert als Zertifizierungsstelle nach DIN EN ISO/IEC 17065, Inspektionstelle nach DIN EN ISO/IEC 17020 und als Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025 von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS).
Ehemals empfohlen vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) und aktuell von der FGW e.V. – Fördergesellschaft Windenergie und andere Erneuerbare Energien.